Riga

DSCN5817

F├╝r eine kleine Auswahl von Bilder schau mal hier vorbei ­čÖé

Part 1: Riga (05.04-11-04.2019)

Nachdem wir uns gemeinsam am Bahnhof in Gie├čen getroffen hatten, ging es mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt. Da wir stereotypisch sehr p├╝nktlich waren, mussten wir sogar darauf warten, dass der Bagage Drop ├Âffnet. Zusammen ging es weiter zum Gate. Der Flug nach Riga dauerte etwa 2 Stunden und Dank der p├╝nktlichsten Airline der Welt (das hat man uns so gesagt) kamen wir p├╝nktlich an. In Riga gelandet wurden wir von unseren Twins am Flughafen in Empfang genommen.

Nachdem wir am ersten Abend in Riga noch Essen waren, gab es am Samstag einen Brunch in der Stadt und anschlie├čend eine ÔÇťNew Town TourÔÇŁ durch Riga, bei der es unter anderem die Markthallen, die sich in einem alten Zeppelin Hangar befinden, interessante Architektur im ÔÇťRigaer JugendstilÔÇŁ  und das ehemalige j├╝dische Ghetto zu sehen gab. Den Abend lie├čen wir in einem typischen Studierenden-Lokal ausklingen. Hinterher erkundeten wir das Rigaer Nachtleben und starteten hierf├╝r in einer WG eines Twins.

An unserem zweiten Tag in Riga trafen wir uns um 11 Uhr am Bahnhof. Mit unserem Picknick im Gep├Ąck stiegen wir in den Zug Richtung Jurmala-Beach . Die Zugfahrt ging durch eine von viel gr├╝n gepr├Ągte Landschaft vorbei an einigen heruntergekommenen Geb├Ąuden. Auch in Jurmala sahen viele H├Ąuser sehr verlassen und alt aus. Roshika, ein Twin aus Riga erkl├Ąrte uns, dass in dieser Gegend viele luxuri├Âse Villen von reichen Russen aufgekauft wurden. Da f├╝reinige der Riga-Twins Pr├╝fungen anstanden, konnten uns nicht alle Twins begleiten. Am Strand sa├čen wir  in der Sonne ,haben gegessen, Karten und Fu├čball gespielt sowie gesungen (Cordula Gr├╝├╝├╝├╝├╝├╝n….. ). Leider war trotz des sch├Ânen Wetters das Wasser noch zu kalt, sodass sich kein Mutiger zum Schwimmen gefunden hat. 

Auf dem R├╝ckweg entdeckten wir ein sch├Ânes kleines Restaurant, in dem wir traditionelle lettische Gerichte bestellten. Die meisten davon waren Fischgerichte, einige von uns probierten regionales Bier oder Tee. Eine besonders empfehlenswerte lettische Spezialit├Ąt ist das Knoblauchbrot.

Nachdem wir mit dem Zug zur├╝ck in die Stadt gefahren sind, machten wir uns direkt auf den Weg zu dem kleinen Studentencaf├ę in dem das Pub Quiz stattfinden sollte. Der Abend wurde von der English society von Riga organisiert. Die Fragen thematisierten ein weit gef├Ąchertes Spektrum von britischer Geschichte ├╝ber Musik, Medizin bis hin zu  kniffligen R├Ątseln.. Unsere deutschen Gruppen hatten Schwierigkeiten mit dem gro├čen Wissensschatz der internationalen Studierenden mitzuhalten. Also auch in diesem Kontext stellten wir fest, wie wichtig Teamarbeit von Menschen aus allen L├Ąndern ist.. An dieser Stelle m├Âchten wir uns herzlich f├╝r diesen gelungenen und lehrreichen Abend bedanken.

Am Montag Morgen haben wir dann die zweite der gro├čen Free-Walking-Stadttouren angetreten, n├Ąmlich die ÔÇťOld-town-tourÔÇŁ, bei der uns in  zwei Stunden die Entwicklung von Rigas Altstadt erl├Ąutert wurde. Zuerst war Riga eine kleine Handelssiedlung mit perfekter Ausgangslage, gegeben durch die D├╝na und die Rigaische Bucht. ├ťber Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt von unterschiedlichen Kulturen, wie der deutschen, gepr├Ągt und entwickelt sich zu der heutigen modernen und digitalisierten Metropole des 21. Jahrhunderts. . Nach einer kurzen gemeinsamen Mittagspause in den historischen und ber├╝hmten Markthallen Rigas haben wir dann das Anatomiemuseum der RSU besucht. Diese Aktion wurde von Rigas Studierenden der DSiA untert├╝tzt, was ebenfalls die gegenseitige N├Ąherbringung der Studienabl├Ąufe beider Universit├Ąten f├Ârderte. Das Museum  stellt u.a.die Medizingeschichte von der Steinzeit bis heute aus und beschreibt sehr eindr├╝cklich die immer zunehmende Technisierung der Medizin.. Ausgeklungen ist der Abend bei einem gemeinsamen Dinner mit den Twins in einer unter Studierenden sehr beliebten Bar. 

Dienstag vormittags hatten wir etwas Zeit f├╝r uns. Zusammen mit den Twins besuchte ein Teil der Gruppe das Laima-Schoko-Museum, ein Kunstmuseum oder Sightseeing. Am Nachmittag trafen wir uns an der Uni. Von lettischen Studierenden wurde uns ein spannender und lehrreicher Naht- und HNO-Untersuchungskurs angeboten.. Au├čerdem konnten wir an dem Tag mit in den Unterricht der Twins gehen, was uns einen guten EInblick in den lettischen Uni-Alltag gab. F├╝r ein gemeinsames Abendessen wurde uns ein Tisch bei einem Italiener reserviert

Am Mittwoch konnten wir den Uni-Alltag unserer Twins noch n├Ąher kennen lernen, z.B. in einem Seminar zur Inneren Medizin, Psychosomatik und Embryologie.Auch der Besuch in der Klinik war uns m├Âglich. Nach einem spannenden Tag mit interessanten Kursen, lie├čen wir den letzten gemeinsamen Abend in Riga mit einem gem├╝tlichen Bowlingabend ausklingen. Im Anschluss genossen wir den wundersch├Ânen Ausblick ├╝ber Riga bei Nacht aus der Skyline-Bar.

Am Abreisetag sind wir zusammen mit allen Twins zum Flughafen gefahren. Nicht ganz so p├╝nktlich wie beim Hinflug, aber immer noch mit genug Puffer um sich, wenn auch nur f├╝r wenige Tage, zu verabschieden und noch ein paar lustige Bilder zu machen.

Part 2: Giessen (12.04-18.04.2019)

Samstag Abend kamen die Twins in zwei Gruppen in Frankfurt an. So machten wir uns abends  auf den Weg zum Flughafen, um diese dort in Empfang zu nehmen. Nach freudigen Begr├╝├čungen gings dann auch schon Richtung Gie├čen und ohne viel Programm ab ins Bett, damit alle am n├Ąchsten Morgen fit in in den Tag starten konnten.

Nach einem sehr leckeren, ausgiebigen Brunch in der Brasserie haben wir gemeinsam die Stadt erkundet. Hierf├╝r haben unsere Gie├čener Twins eine Schnitzeljagd geplant und unseren G├Ąsten die Wahrzeichen und sch├Ânen Ecken Gie├čens gezeigt. Am Abend gestalteten wir uns einen gem├╝tlichen Willkommensabend in der Fachschaft mit selbstgemachtem traditionellem Essen. 

Am Montagmorgen konnten die Twins Einblicke in unsere Anatomie und den Pr├Ąpsaal erhalten. Im Anschluss stellten sowohl GRIPS als auch unsere Sono-Tutoren ihre Arbeit vor, sodass wir nach einer l├Ąngeren Mittagspause zu unserer Kanu-Tour aufbrechen konnten. In sechs Booten paddelten wir f├╝r drei Stunden auf der Lahn in Richtung Marburg und legten dabei rund 12 km zur├╝ck. Den Abend danach gestalteten wir, den Umst├Ąnden entsprechend, ruhiger und die Twins hatten Zeit sich auszuruhen. 

Der Mittwoch begann mit einem Deutschkurs, den die Twins wahrnehmen konnten. Sp├Ąter ging es nach Marburg, wo zun├Ąchst spazieren und in der Sonne relaxen auf dem Programm waren. Anschlie├čend gab es im dortigen Anatomicum eine F├╝hrung  durch die faszinierende Ausstellung.

Abgerundet wurde der Tag beim Abendessen in einem urigen Restaurant und schlie├člich in einer Bar.

F├╝r den letzten Tag in Gie├čen organisierte das OC der EMSA Giessen die EMSA-Lounge im Margarete-Bieber-Saal. Inhaltlich wurde diese Veranstaltung von Herrn Prof. Dr. Jux (Kinderkardiologe), Frau Malainou (Deutsches Zentrum f├╝r Lungenforschung) und Herrn Knipper (SPC Global Health) gef├╝llt. Am Nachmittag hatten unsere Twins noch einmal Freizeit und bildeten kleinere Gruppen. Einige besuchten Frankfurt, andere gingen Bouldern. Am Abend trafen sich die Twins zum Abschlussabend mit SingStar und Spielen in einer Gie├čener WG.

Zusammenfassend m├Âchten wir als OC EMSA Giessen noch einmal ein herzlichen Danke an alle Beteiligten aussprechen. Vielen Dank an Sohini, die unseren Aufenthalt in Riga organisiert hat! Vielen Dank an unsere Twins aus Gie├čen, mit denen wir ein super Programm auf die Beine gestellt haben, die Verst├Ąndnis f├╝r unsere kleinen Fehler hatten, die wir bei unserem ersten Twinning noch nicht vorhersehen konnten und f├╝r das positive und konstruktive Feedback. 

Ein herzliches Dankesch├Ân an unsere Unterst├╝tzer bei der EMSA Lounge Frau Malainou, Herrn Prof. Dr. Jux und Herrn Knipper f├╝r die bereichernden Vortr├Ąge. Ebenfalls vielen Dank an den FHZV, f├╝r die finanzielle Unterst├╝tzung bei der Lounge und der B├Ąckerei Braun . 

An dieser Stelle auch pers├Ânlich ein gro├čes Lob an Tony, der uns bei der Organisation der Lounge tatkr├Ąftig zur Seite stand sowie den weiteren flei├čigen Bienen im Hintergrund!

Wir freuen uns, dass wir so lehrreiche, motivierende und bereichernden Erfahrungen sammeln durften und w├╝nschen uns f├╝r das kommende Jahr viele spannende Projekte, einen neuen Twinning-Partner und zu ihrer Verwirklichung eine Menge engagierte EMSAi! In diesem Sinne: catch the blue spirit.